PRÊT-À-PORTER MODESCHAU
FRÜHLING-SOMMER 2017

30. September 2016 - Paris - 14:30 Uhr (GMT+02)

„Ich versuche, die Welt mit wachsamen Augen zu sehen und Mode zu kreieren, die wie die Frauen von heute ist,“ erklärt Maria Grazia Chiuri, die Künstlerische Leiterin der Haute Couture und Prêt-à-Porter Kollektionen sowie Accessoires für Damen der Maison Dior.Mode, die sie in ihrer Entwicklung begleitet, die nicht in Stereotype wie „maskulin/feminin“, „jünger/älter“, „Verstand/Gefühl“ kategorisiert und die zudem komplementäre Aspekte in sich vereint. Fechten ist eine Disziplin, in der das Gleichgewicht zwischen Denken und Handeln, die Harmonie von Geist und Herz essenziell sind. Die Uniform der Fechterinnen ist, abgesehen von dem speziellen Schutz, identisch mit der der Fechter. Der weibliche Körper passt sich an diese Kleidung an, die ihrerseits nach ihren Formen gearbeitet zu sein scheint. “

Maria Grazia Chiuri ist die erste Frau, die eine Leitung in der Maison Dior übernimmt. Mit ihrer feminin gewagten Vision – feministisch ist ein häufiges Wort bei ihr – erforscht sie die Regeln moderner Schönheit, die sie dann in eine Kollektion überträgt, der diese sinnliche, zwischen Körper und Kleidung bestehende Spannung innewohnt. Der New Look von Christian Dior spielte mit der Moderne und der Strenge der Kleidung und gab der Frau ihre Kurven und die Raffinesse zurück, die durch den Krieg verloren gegangen waren – eine zu dieser Zeit völlig neue Mode. Maria Grazia Chiuri stellt sich der Tradition der Maison Dior und rückt die Frau wieder ins Zentrum, indem sie Erwartungen beiseite schiebt und sicher geglaubte Prinzipien infrage stellt. Sie ruft zum Nachdenken über die Formen einer modernen, agilen, majestätischen, elitären Silhouette mit sportlicher Eleganz auf und bleibt dabei doch zugänglich, da die Uniform einmalig und zugleich seriell ist. Sie ist ein Ort, an dem sich der Körper in seiner Individualität ausdrückt und wo er gleichzeitig mit anderen Körpern die Regeln des Spiels und der Erscheinung teilen kann.

Die Elemente dieser Uniform wie Masken, Jacken und Schnürungen sind sehr ungewohnt und ihre Linien unterstreichen den klaren Aufbau des Projekts von Maria Grazia Chiuri, die sich dem Bruch annimmt, dessen sich Christian Dior ursprünglich bediente, um ohne Vorbehalte eine außerordentliche Geschichte zu erzählen, in der verschiedene Talente Akzente setzen, indem sie zweckdienliche Stücke nimmt (wie in Postproduction von Nicolas Bourriaud) und eine neue Sprache findet, in der die in der Mode stets präsente Zeit ohne jegliche Logik fließt.

Die Designerin ist begeistert von der persönlichen und handwerklichen Seite der Maison und experimentiert mit verschiedenen Materialien in ganz neuen Kombinationen. Mit Formen, die aus dem Kontext herausgenommen und in Bewegung gesetzt werden, schafft sie einen Dialog zwischen den Zeichen: Das Korsett etwa unterdrückt nicht, sondern bringt mit Leichtigkeit und Ironie den Wunsch zum Ausdruck, sich anzublicken und sich zu gefallen, ganz ungezwungen funktionale und grafische Unterwäsche durchscheinen zu lassen, die den Wölbungen der Brust folgt, mit Gummibändern, die mit Wortspielen rund um die Marke verziert sind – all das fügt sie zu einer Art gotischem und nostalgischem Rap im Rhythmus der j'adior zusammen. Diese Prêt-à-Porter ist offen für Streetwear Einflüsse, für Funktionsmaterialien und diese verzauberte, verträumte, ja fast schon wahrsagende Facette, die der Gründer der Maison so sehr schätzte und die Maria Grazia Chiuri in dem berühmten Satz zum Ausdruck bringt: „Lernen Sie, Ihren Träumen zu folgen.“ Prachtvoll aufgestickte Sternzeichen zieren die Stoffe, die so zu wahren Gemälden werden. Zahlreiche Figuren aus dem Tarot wirken durch ihre gekonnte Platzierung wie mögliche Zukunftsperspektiven.

Bei den Materialien findet sich Baumwolle, die in Blau, Weiß und Schwarz variiert wird. Und das von Christian Dior heiß geliebte Rot, dazu Grau und Rosa. Denim erscheint hier wie ein verbindendes Element. Tüll, Seidenmusselin und Georgette werden zu Maxi-Röcken, deren Länge nach Lust und Laune variiert. Doch es ist vor allem das auf Brusthöhe aufgestickte schlagende Herz, wie bei den ersten Uniformen der Fechterinnen, das besser als tausend Worte die Intensität und Kraft der Emotionen der Frau von heute sichtbar macht.

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