Die Kollektion von Véronique Taittinger für Dior MAISON | DIORMAG

06. Juni
Neuheiten

Die Kollektion von Giberto Arrivabene
 für Dior MAISON

In seinem Palazzo am Canale Grande in Venedig verwendet Giberto Arrivabene sein Talent darauf, Kunstwerke und Gegenstände aus Muranoglas zu kreieren. Für Dior MAISON entwarf er ein Ensemble aus Objekten in leuchtenden oder tiefgründigen Farben, die Tradition und Moderne miteinander verbinden. Von Bilderrahmen aus Bergkristall oder Achat über Windlichter mit eingravierten Maiglöckchen und Briefbeschwerer bis hin zu einer Karaffe und vielem mehr. Auch eine Gläser-Kollektion namens Hôtels Particuliers stammt von ihm. Sie lädt dazu ein, diese besonderen Pariser Häuser zu erkunden, allen voran natürlich das von Dior, 30 avenue Montaigne. Ein exklusives Interview.

DIORMAG: Welche Codes des Hauses Dior haben Sie zur Kreation dieser Glas-Objekte inspiriert?

GIBERTO ARRIVABENE: Meine Haupt-Inspirationsquelle waren die Farben. Puderrosa oder Nude im Kontrast zu Schwarz oder Dunkelgrau.  Die Eleganz solcher Farbkombinationen hat mir schon immer gefallen und Dior benutzt sie oft. Daher ist es mir leicht gefallen, diese Farben, die ganz nach meinem eigenen Geschmack sind, auf Gegenstände zu übertragen. Es hat ein bisschen Zeit gekostet, bis wir mit einer Mischung aus Amethyst und Weiß diesen wundervollen Roséton herausgearbeitet hatten.

DIORMAG: Welche Gegenstände haben Sie für diese Kollektion entworfen?

GIBERTO ARRIVABENE: Ich habe Gläser mit eingravierten feinen Schrägstreifen kreiert, wie sie in Venedig typisch sind. In Dunkelgrau mit Rand aus rosafarbener Glaspaste und umgedreht. Auch eine Karaffe, zu der mich ein Schoppen inspirierte, der ganz hinten auf einem Gemälde aus dem 16. Jahrhundert schwach erkennbar ist. Ich liebe dieses zeitlos klassische Bild genau so stelle ich mir das Dior-Haus vor. In den gleichen Farbtönen habe ich außerdem Briefbeschwerer gemacht, für die ich ein herrliches Motiv aufgriff, das es schon praktisch seit der Eröffnung des Hauses Dior gibt und das hervorragend zu meinen Glasobjekten passte. Schließlich habe ich eine spezielle Dior-Variante meiner Gläserserie Palazzo entwickelt, deren flächendeckende Gravuren anstelle venezianischer Palazzi französische Hôtels Particuliers abbilden.  Die übrigen von mir verwendeten Codes sind die Maiglöckchen, die Christian Dior in all seine Schöpfungen einbezog, und der Stern.  Monsieur Dior hat einen ganzen Lebensstil geprägt. Seine Haute Couture-Kundinnen, die in der Nr. 30, avenue Montaigne ein Kleid abholten, kauften vor dem Hinausgehen auch oft noch eben ein Geschenk für ihren Mann oder für die Gastgeberin, bei der sie am Abend zum Essen eingeladen waren.

DIORMAG: Erzählen Sie uns etwas von der Glasbläser-Tradition auf Murano und wie Sie dieses Savoir-faire in Ihre Kreationen für Dior einbezogen haben.

GIBERTO ARRIVABENE: Murano-Glas wird vom Blasen bis zum Gravieren vollständig von Hand hergestellt. Das ist sorgfältigste Detailarbeit, ja geradezu Kunst. Die Gravur jedes einzelnen meiner Palazzo-Gläser dauert mehr als eineinhalb Stunden.

06. Juni
Neuheiten

Die Kollektion von Jérémy Maxwell

für Dior MAISON

Reich an Erfahrungen, die er auf seinen verschiedenen Afrika- und Amerikareisen gesammelt hatte, kehrte Jérémy Maxwell mit solidem Können und einer unerschütterlichen Leidenschaft für die Glasbläserkunst zurück nach Frankreich. Seit einem Jahr stellt er in seinem Pariser Atelier „Le Four“ Objekte aus Glas her, ohne dafür Formen zu verwenden. Die Inspiration für seine Dior MAISON-Vasen war selbstverständlich das Königsblau, eine Farbe, die sowohl auf die Codes des Hauses anspielt, als auch auf die Noblesse seiner Glaskunst. Ein exklusives Interview.

DIORMAG: Was bedeutet Dior für Sie?

JEREMY MAXWELL: Das erste Wort, das mir zu Dior einfällt, lautet untadelig. Bei Dior ist Präzision unerlässlich. Es ist mir eine Ehre, zur Zusammenarbeit mit diesem Haus eingeladen worden zu sein.

DIORMAG: Wie haben Sie Ihre Sicht des Hauses für die Dior MAISON Kollektion umgesetzt?

JEREMY MAXWELL: Das war eine echte Herausforderung, weil ich beim geringsten Fehler wieder von vorn anfangen muss.  Fällt z.B. auch nur ein Schweißtropfen auf ein Stück, ist es vorbei. Aber das gehört halt dazu.

DIORMAG: Inwiefern kommt Ihr eigenes künstlerisches Universum in dieser Kollektion zum Ausdruck?

JEREMY MAXWELL: Durch das Fließende, Feine.

DIORMAG: Was war Ihre Ausgangs-Inspiration?

JEREMY MAXWELL: Auf meinem Mood-Board standen die Farben Rosa, Nachtblau, Grau und Schwarz. Da Nachtblau eine königliche Farbe ist, dachte ich, verleihen wir dem Handwerk doch etwas Königliches. Dazu gibt es eine kleine Geschichte: viele Ritter, die Ende des 13. Jahrhunderts von den Kreuzzügen heimkehrten, hatten in Mesopotamien die Glasbläserkunst kennen gelernt und baten den König um Erlaubnis, diese nun daheim ausüben zu dürfen. Daher erließ dieser 1301 ein Dekret, dass das einzige als adlig angesehene Handwerk die Glasbläserei sei. Ich finde diese Geschichte wunderbar.

DIORMAG: Welches spezifische Savoir-faire bringen Sie in dieser Kollektion zur Geltung?

JEREMY MAXWELL: Die manuelle Glasbläserei ohne Formen. Normalerweise wird von dem Entwurf eines Designers eine Form angefertigt, in die der Glasbläser dann hinein bläst. Dadurch wird der Handwerker austauschbar, letztendlich könnte auch ein Roboter in eine Form pusten. Eine solche Vorgehensweise lehne ich strikt ab. Wenn man nur mit Augenmaß und den richtigen Gesten arbeitet, nimmt das Glas an dem Prozess teil. Es diktiert die Form, die es einnehmen will. Darin stecken viel mehr Poesie und Freiheit. Jedes Stück hat seine eigene Geschichte und es ist unmöglich, zweimal genau das Gleiche zu machen. Gottseidank, denn sonst würde ich mich zu schnell langweilen.

06. Juni
Neuheiten

Die Kollektion von Véronique Taittinger
 für Dior MAISON

Véronique Taittinger konnte in der Zusammenarbeit mit Dior MAISON ihre Liebe zu Porzellan ausleben und Themen wie das Maiglöckchen oder die Cannage auf Tellern und ganzen Services variieren, die im französischen Limoges, der historischen Wiege des Porzellans, gefertigt wurden. Ein exklusives Interview.

DIORMAG: Was bedeutet Dior für Sie?

VERONIQUE TAITTINGER: Für mich repräsentiert Dior Frankreich, seinen Glamour, seine gewisse Frechheit, seine Liebe zum Kunsthandwerk und natürlich seine Kreativität. Christian Dior war ein Modepapst, aber am unglaublichsten finde ich seine Autodidaktik. Er hat nie eine Zeichenschule besucht, sondern einfach so losgelegt.

DIORMAG: Wie haben Sie Ihre Sicht des Hauses für die Dior MAISON Kollektion umgesetzt?

VERONIQUE TAITTINGER: Indem ich versucht habe, zugleich poetisch und modern zu sein. Und auch ein bisschen frech. Die Kollektion setzt sich über Hergebrachtes weg, bleibt den Dior Codes zwar treu, wirft sie aber mit leicht veränderten Formen und neu überdachten Modellen ein wenig durcheinander. Wie ein frischer Wind.

DIORMAG: Inwiefern kommt Ihr eigenes künstlerisches Universum in dieser Kollektion zum Ausdruck?

VERONIQUE TAITTINGER: In der sorgfältigen Ausführung und dem Umgang mit Farben. Wenn man so pingelig ist wie ich, ist man nur schwer zufrieden zu stellen. Daher war ich ängstlich gespannt, ob es am Ende so würde, wie es mir vorschwebte. Zum Glück ist alles gut gegangen.

DIORMAG: Von welchen Inspirationen sind Sie ausgegangen?

VERONIQUE TAITTINGER: Von Christian Diors Lebensgeschichte. Ich habe alles, was ich finden konnte in mein Mood Board aufgenommen: Farben, Make-up-Paletten, den Leoparden ... All das hat meine Phantasie genährt. Ich habe mir auch Elemente aus seinen frühen oder moderneren Mode-Kollektionen herausgepickt, vor allem Blumen-Motive. Er hat wirklich den weiblichen Körper befreit.

DIORMAG: Welche spezifischen Savoir-faires bringen Sie in dieser Kollektion zur Geltung?

VERONIQUE TAITTINGER: Ich wollte vor allem das Kunsthandwerk zur Geltung bringen, diese exquisite Feinheit, die außergewöhnlich schönen Dior-Stickereien. Bei den Tellern galt es, diesen Stickerei-Charakter möglichst gut nachzuempfinden, die Elemente präzise zu platzieren und die richtige Form zu finden. Sie sollte rund, ländlich und blumig wirken ... Ein spannendes Abenteuer.

06. Juni
Neuheiten

Die Kollektion von Hubert Le Gall
 für Dior MAISON

Der Bühnenbildner und Designer Hubert le Gall spielt mit Elementen aus der Kinder-, Tier- und Pflanzenwelt, um poetische Möbel und Gegenstände zu erschaffen. In seinem Atelier auf dem Montmartre, das einst dem Maler Pierre Bonnard gehörte, entwarf der Künstler erstmals Porzellan für die Kollektion Dior MAISON. Die Zusammenarbeit hingegen ist nichts Neues, denn Hubert Le Gall hat zuvor bereits Mobiliar für Dior Boutiquen designt. Ein exklusives Interview.

DIORMAG: Was bedeutet Dior für Sie?

HUBERT LE GALL: Unmittelbare, verführerische Weiblichkeit. Die Dior-Frau ist wie eine voll erblühte Blume. Sie ist sexy und spielt ihre Feminität aus. Daraus ergeben sich Eleganz und ein subtiler Farbcode.

DIORMAG: Wie haben Sie Ihre Sicht des Hauses für die Dior MAISON Kollektion umgesetzt?

HUBERT LE GALL: Ich wollte mich mit den Bechern und dem Kaffeeservice möglichst der Modewelt annähern. Da kam mir die Idee mit der Schleife, die einbindet, Taillen schnürt, stützt oder betont. Ich hatte die ganze Zeit diese Dior-Frau mit einem Satinband unter der Büste vor Augen. Es kam mir vor allem auf Schlichtheit und Feminität an. Farbe wollte ich nicht unbedingt verwenden, weil Glanz, Gold und Silber auch einen luxuriösen Eindruck vermitteln.

DIORMAG: Inwiefern kommt Ihr eigenes künstlerisches Universum in dieser Kollektion zum Ausdruck?

HUBERT LE GALL: Mein Universum ist durch das Spiel mit verschiedenen Codes vertreten. Und die gewisse Poesie, die insbesondere der Ablageschale mit dem Maiglöckchen innewohnt. Es ist ein Glücksbringer und ein Code des Hauses Dior.

DIORMAG: Was hat Sie am Anfang inspiriert?

HUBERT LE GALL: Etwas auf Porzellan zu machen. Dieses Material war neu für mich, da ich normalerweise mit Bronze arbeite.

DIORMAG: Welche spezifischen Savoir-faires bringen Sie in dieser Kollektion zur Geltung?

HUBERT LE GALL: Ich achte immer sehr darauf, französisches Savoir-faire zu fördern und weiter zu entwickeln. Ich finde, wenn man das Glück hat, über so außergewöhnliches Know-how in seinem Umfeld zu verfügen, sollte man das ausnutzen. Ich war sehr froh, das bei Dior tun zu können. Das gibt mir auch interessante Impulse für meine persönliche Arbeit.

06. Juni
Neuheiten

Die Kollektion von Peter Marino
für Dior MAISON

Stararchitekt Peter Marino, der auch die Boutique in der New Bond Street konzipierte, hat für Dior MAISON eine Serie von drei Schatullen aus Bronze entworfen.

Als Leiter seines eigenen Architekturbüros in New York definiert Peter Marino mit seinen Kreationen überall auf der Welt einen neuen Begriff des modernen Luxus. Er gewann nicht nur schon viele internationale Auszeichnungen, sondern wurde auch vom französischen Kulturministerium zum chevalier de lordre des Arts et des Lettres (Ritter des Ordens der Künste und der Literatur) erhoben. Als solcher hilft er, die berühmte französische Eleganz, die Christian Dior so am Herzen lag, international zu vertreten. Für Dior MAISON entwarf er drei, von seiner Kabinett-Kollektion inspirierte Bronze-Schatullen, die in Frankreich gefertigt, nummeriert und von ihm persönlich handsigniert wurden. Mir gefällt die Sinnlichkeit von Bronze. Das ist ein extrem kraftvoller, schöner Werkstoff. Seine Langlebigkeit und die Vorstellung, dass diese Stücke uns wahrscheinlich überdauern werden, ist ein sehr eindrucksvoller Gedanke.

06. Juni
Neuheiten

Dior MAISON

Die neue Boutique House of Dior in London stellt exklusiv die Kollektion Dior MAISON vor. Im Brennpunkt.

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Adrien Dirand

Christian Dior pflegte zu sagen: „Ein Haus zu bewohnen, das einem nicht ähnlich sieht, ist ungefähr, als trüge man die Kleider eines anderen.“ Daher widmete der Couturier bereits in seiner ersten Boutique, 30 avenue Montaigne in Paris, einen Bereich dem Haus. Es war seine Art, seinen persönlichen Lebensstil und seine Freude an der Gastlichkeit zu teilen. In genau diesem Geist stellt jetzt die neue Boutique House of Dior in London die Kollektion Dior MAISON vor. Sie beweist den gleichen erlesenen Geschmack, mit dem Christian Dior seine Häuser in Paris, Milly-la-Forêt oder Colle Noire in der Provence einrichtete. Dior MAISON umfasst eine breite Palette verschiedenster Angebote, unter anderem Teemischungen, die von den berühmten Parfüms des Hauses inspiriert wurden, eine Serie von Kristallgläsern mit goldenen „Ziernähten“ und  handgestickte Heimtextilien. Regelmäßig werden von Künstlern oder Designern entworfene limitierte Sondereditionen herausgebracht. Aktuell können Sie im Londoner House of Dior unter anderem Kreationen des Architekten Peter Marino, des Bühnenbildners und Designers Hubert le Gall, des Glaskünstlers Jeremy Maxwell und der Wäsche-Spezialistin Véronique Taittinger für Dior MAISON entdecken.

05. Juni
Neuheiten

Die Kollektion von Marc Quinn für Dior

Anlässlich der Eröffnung des House of Dior in London präsentiert die Maison eine Kollektion in limitierter Auflage von Lady Dior Handtaschen und Kleinlederwaren, die vom britischen Künstler Marc Quinn neu interpretiert wurden.

Die Maison wandte sich für die Neuinterpretation der legendären Lady Dior Handtasche an den Londoner Künstler Marc Quinn. Hochgeschätzt in der Welt der zeitgenössischen Kunst übertrug er seine hyperrealistischen und farbenfrohen Ölmalereien auf Dior-Kreationen. Er entwarf Modelle, die auf einer Seite ein florales Muster aus seinen Werken und auf der anderen das gleiche Motiv in umgekehrten Farben zeigt. Wie in seiner Serie „In the Night Garden“ entfalten sich violette, weiße und schwarze Orchideen auf einem schneebedeckten oder vulkanischen Untergrund und schaffen eine fesselnde künstliche Atmosphäre. Darüber hinaus entwarf der Künstler eine „Fossil Record“-Version der Lady Dior mit einem geprägten Blumenmotiv auf silberfarbenem Leder.

 

Die Motive zeigen Blumen, die ewig blühen, als wollten sie einem beängstigenden Subtext widersprechen: dem versessenen Wunsch des Menschen, die Natur zu beherrschen. Die Lady Dior Taschen und die Kleinlederwaren verwandeln sich so in Kunstwerke, über die der Künstler den Menschen und seine Beziehung zur Natur, einer echten unbezähmbaren Schönheit, infrage stellt. Auf einem anderen Modell ist es die strahlend blaue Iris eines Auges aus der Serie „We Share Our Chemistry with the Stars“, die unserem Blick standhält und uns in ihren Bann zieht. Der Künstler weist auch darauf hin, dass „das Wort „Iris“ vom griechischen Begriff „Regenbogen“ abgeleitet ist, und die Farben gewissermaßen die Individualität feiern“, bevor er hinzufügt: „In der Mitte befindet sich das schwarze Loch der Pupille, das an das Geheimnis und die Ungewissheit der Existenz erinnert.“ Marc Quinn entwarf außerdem als Ergänzung dieser Kollektion in limitierter Auflage absolut neue Pochetten und Brieftaschen passend zu den Lady Dior Taschen. Mit dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit schrieb die Maison ein neues Kapitel ihrer Geschichte, die schon immer in enger Verbindung zur Kunst stand.

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