Prêt-à-Porter Modenschau
Frühjahr-Sommer 2018

26. September 2017 - Paris - 14:30 Uhr (GMT+02)

„Es ist wie in jedem Märchen: Bevor ich den Schatz finden konnte, sind mir auf meinem Weg Drachen, Hexen, Zauberer und die Mäßigkeit begegnet.“
Niki de Saint Phalle

Bei ihren Recherchen im Archiv der Maison Dior hat sich Maria Grazia Chiuri, die Künstlerische Leiterin der Damenkollektionen, besonders für eine Reihe von Fotografien von Niki de Saint Phalle interessiert. Auf einem der Bilder ist die Künstlerin auf dem Rücken eines Kamels zu sehen; auf einem anderen posiert sie für Dior, zu der Zeit, als ihr guter Freund Marc Bohan für die Kollektionen des Modehauses verantwortlich war. Sie verkörpert die Schönheit ihrer Zeit, schlank und stark, eher jugendlich als androgyn, mit einem Kleidungsstil, der kultig und individuell zugleich ist, modern in seinen Proportionen und frech. Ihr Leben wirkt wie ein Roman. Zur Zeit der weiblichen Emanzipation steigt Niki de Saint Phalle in den Ring, ihre Gegner: die Kunst, die Welt und sie selbst. Wie alle Künstler lässt auch sie sich von ihren Gefühlen leiten. Diese feminine Kreativität hat Maria Grazia Chiuri interessiert.

„Warum gibt es keine berühmten Künstlerinnen?“ Diese Frage, die das 1971 veröffentlichte Essay von Linda Nochlin stellt, hat auch Maria Grazia Chiuri beschäftigt. Es ist wichtig, dass die verschiedenen und einzigartigen Künstlerinnen ihren Platz wiederbekommen, denn sie durchbrechen den traditionell maskulinen Diskurs der Kunstgeschichte, und jenen der Mode. Da sind die Nanas, die ungewöhnlichen Frauenskulpturen, aber auch die bunt bemalten Herzen, die Drachen, der Baum der Liebe und das übergroße und verrückte Werk Jardin des Tarots, in der Toskana, die in der Kollektion von Maria Grazia Chiuri und in der Dekoration der Modenschau zu Motiven, strahlenden Stickereien und Spiegelmosaiken werden. Sie scheut sich nicht, die fast grelle Farbpalette von Niki de Saint Phalle aufzunehmen und sie in einen Dialog mit Spitze, Seide, Leder oder Kunststoff zu stellen.

Die Prêt-à-Porter Kollektion Frühjahr-Sommer 2018, die von dieser Künstlerin inspiriert wurde, verweist ebenfalls auf Marc Bohan und seine Kleider und Kostüme, die manchmal mit weiten und vorn offenen Röcken kombiniert werden. Dazu kommen große Punktmuster, schwarz-weiße Karos, Hosen, die zu Jacken oder Safarijacken getragen und je nach Lust und Laune mit maskulinen gepunkteten, herrlich weißen oder Nadelstreifenhemden kombiniert werden: allesamt Stilelemente von Marc Bohan. Die offenkundigen und versteckten Referenzen der Kollektion und ihre Stimmung versetzen uns in die bewegte und unverfrorene Zeit der 1960er, die für die umstürzende Kraft der Frauen steht. Sie haben nicht nur die Mode verändert, sondern unsere heutige Lebenswelt.

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Die Silhouetten

Interview mit Maria Grazia Chiuri

Interview mit Peter Philips

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