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Lady
Nouvelles

— Autoren Cécile Guilbert, Adam Gopnik, Camille Laurens, Alexander Maksik, Anthony Marra, Éric Reinhardt, Colombe Schneck, Nelly Kaprièlian — Herausgeber Gallimard — Vorstellung Gallimard hat sechs französische und drei amerikanische Autoren gebeten, eine Geschichte über die Tasche als literarisches Objekt zu verfassen. Im Mittelpunkt eines jeden Textes steht die Lady Dior Tasche, ein zur Ikone gewordenes Modeobjekt. Der Leser trifft hier auf einzigartige Erzählungen, deren Worte sich raffiniert mit diesem Objekt der Begierde beschäftigen.

Cécile Guilbert, Essayistin, ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Prix Médicis essai für ihr Buch Warhol spirit, präsentiert eine freche und brillante kleine Phänomenologie der Lady Dior.
Adam Gopnik, langjähriger Paris-Korrespondent des New Yorker und Autor von Paris to the moon beschreibt uns die Obsession seiner amerikanischen Frau, die von diesem Objekt fasziniert ist, das für sie französischen Luxus ausmacht.
Camille Laurens, Preisträgerin des Prix Fémina für Dans ses bras-là, entspinnt eine leise Liebesgeschichte, in der die Tasche voller Magie steckt.
Alexander Maksik, eine der Entdeckungen der jungen, amerikanischen Literaturszene, zeichnet ein prächtiges Porträt von Paris, während eine Frau durch die Stadt streift – in ihrer Hand eine Tasche.
Anthony Marra – für sein erstes Buch Constellation des éléments vitaux erhielt er den Grand prix des lectrices de Elle und sein zweiter Roman steht auf der Jahresbestsellerliste der New York Times – hat eine Fabel über den Besitz eines Traumobjekts geschrieben.
Éric Reinhardt, dessen letztes Werk L’amour et les forêts den Prix du Roman des étudiants France Culture-Télérama bekam, erzählt mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen von der Anfertigung einer besonderen Bestellung in den Werken in Florenz.
Colombe Schneck, ausgezeichnet mit dem SGDL für La réparation zeigt uns eine neue Seite der Lady Dior, die einem Mann Schutz bietet, der vergessen hat zu lieben.
Nelly Kaprièlan, die den Literaturteil von Inrockuptibles leitet und deren erster Roman Le manteau de Greta Garbo bereits das Verhältnis zu Kleidung thematisierte, wagt sich an die Beschreibung von modischen Frauen als aristokratische Vampire, die alles tun würden, um das schönste Accessoire zu bekommen, das die Mode zu bieten hat.

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