Sommer 2023 Herrenshow

Show vom 24. Juni online ansehen

« Granville und Sussex haben ein ähnliches Klima: Das Wetter, das Licht und der Garten verbinden einen Ort mit dem nächsten. Sowohl für Christian Dior als auch für Duncan Grant waren das Zuhause, der Garten und die private Umgebung extrem wichtig für ihre Kreativität. Es war diese bedeutsame, private Atmosphäre, die sich in ihre Werke übertrug und öffentlich wurde. »

Looks

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Von Granville nach Charleston

  • Eine idyllische Hommage an die Landschaften, die Christian Dior und Duncan Grant inspirierten – das Dekor der Show erzeugt einen spannenden Dialog zwischen den Welten zweier Designer und Kim Jones’ Erfindergeist.

    © Adrien Dirand

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Dialog(e)

  • Das Leben und Schaffen des britischen Malers Duncan Grant diente Kim Jones als Inspiration für diese Kollektion, mit der er seinen Dialog mit Christian Dior fortsetzt. Das Ergebnis: eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit, bei der die Künste ineinander verschmelzen.

    © Melinda Triana

Natur trifft auf Couture

Gartenarbeit, Wandern, Angeln: Egal, ob formell oder informell – die Looks der Dior Sommer 2023 Herrenkollektion vereinen Eleganz und Leichtigkeit mit einem Hauch von Sportmode zur Feier der Natur. Die Farben, von Dior Grau, den rosa und pastellfarbenen Tönen bis hin zu Grün und Blau, lassen die leuchtend schöne Palette der Natur erstrahlen. Das edle Schneiderhandwerk präsentiert sich in Form von zarten Shorts und Bermudas und abnehmbare, farblich abgestimmte Revers vollenden die Ärmel legendärer Anzüge. Die emblematische Bar Jacke für Herren zeigt sich in einer Ausführung aus transparentem Seidenorganza, deren virtuose Verarbeitung bis hin zum Garn erkennbar ist. Mäntel setzen diese idyllische Odyssee fort und vollenden die Silhouetten der Show mit Funktionalität und Raffinesse zugleich; zu sehen an den üppigen Trenchcoats über reflektierenden Westen. Duncan Grants (1913) Lilypond Screen akzentuiert Funktionsstoffe und traditionelle Stickereien, während die Skizzen des britischen Malers auf handgefertigten Strickstoffen zu sehen sind. Dieser überaus zeitgemäße Look betont das unabänderliche und zugleich sich stetig weiterentwickelnde Band zwischen der Mode und der Kunst.

© Morgan O'Donovan

Multifunktionalität

  • Für die Dior Sommer 2023 Herrenkollektion werden die zeitlosen Embleme der Maison in Objekte der Begierde von mannigfaltiger Funktionalität umgewandelt. Inspiriert von Outdooraktivitäten wurden Rucksäcke, Gürtel- sowie Handtaschen, wie zum Beispiel die legendäre Saddle, in Kooperation mit Mystery Ranch zusätzlich mit abnehmbaren, wasserabweisenden Hüllen und Kapuzen versehen. Legere Hybrid-Schuhe verleihen den Looks markante Details: Stiefel lassen sich so weit herunterklappen, bis die Socken zu erkennen sind, während Dior Carlo Derbys über bestickte Überschuhe verfügen. Die neuen Cannage-Sandalen sind aufgrund ihres aufwendigen technischen Savoir-faires aus einem einzigen Stück recyceltem Gummi gefertigt. Diors Hutmacher Stephen Jones sorgt für den letzten Schliff durch Hightech-Konstruktionen: Die Gartenhüte erinnern an das Modell, das Duncan Grant während des Malens trug, und das emblematische Dior Cannage erinnert an das Rankgerüst der Pergola in Monsieur Diors Garten. Die außergewöhnlichen Designs werden als Overlays über Basecaps getragen. Diese neuen Essentials verleihen der Silhouette ein unwiderstehlich lässiges Flair.

    © Jackie Nickerson

Harmonische Virtuosität

Die Dior Sommer 2023 Kollektion verkörpert das exzellente Savoir-faire der Maison sowie die enorme Kreativität des Charleston Farmhouse als künstlerischer Rückzugsort der Bloomsbury Group. Wie eine facettenreiche Partitur der Musik mit dem avantgardistischen Spirit von Kim Jones reinterpretiert es die unterschiedlichen Identitäten der Herrenbekleidung von Dior. Seidenorganza akzentuiert die Silhouetten der Show und zeigt die faszinierende Komplexität einzelner Keystyles, wie zum Beispiel der emblematischen Bar Jacke, in einer auf hypnotische Weise vergänglichen Erforschung von Transparenz. Diors legendäres Cannage verwandelt sich in gewagte Steppungen und findet sich in Form von markanten Lochmustern auf Schuhen und Hüten wieder.

    © Sophie Carre  © Valentin Hennequin