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Prêt-à-Porter Modenschau
Herbst-Winter 2019-2020

26. Februar 2019 - Paris - 14:30 Uhr (GMT+1)

Jede neue Kollektion ist eine einmalige Verbindung aus Bildern, Körpern, Silhouetten und Sprache.
Für Maria Grazia Chiuri ist dieser Schaffensprozess kein Bruch mehr mit der Vergangenheit, sondern, ganz im Gegenteil, eine Art Wiederentdeckung, welche die zahlreichen Codes des Maison feiert.

Mit dieser Prêt-à-porter Kollektion rückt die Künstlerische Leiterin die Teddy Girls, das weibliche Gegenstück zu den Teddy Boys – eine der ersten englischen Subkulturen – in den Fokus und legt damit die 1950er Jahre neu auf. Diese Nachkriegsjahre waren geprägt von Christian Diors New Look und wurden bis jetzt von Maria Grazia Chiuri kaum erforscht. Die Teddy Girls sind Königinnen über ein trostloses Land, sie sind Rebellinnen mit extravaganten Frisuren, die Herrenjacken mit Velourskragen im Edwardischen Stil, weite Röcke, Jeans und schwarze Lederblousons tragen.

Diese Referenzen werfen ein ganz neues Licht auf die 1950er Jahre, mit denen Maria Grazia Chiuri die Figur von Prinzessin Margaret verbindet. Die rebellische junge Frau beschloss 1951, auf dem offiziellen Porträt, das Cecil Beaton zu ihrem 21. Geburtstag anfertigte, ein Dior Kleid zu tragen – und nicht einen britischen Designer zu beauftragen.

Christian Dior war begeistert von der englischen Kultur, ihrer Mischung aus Klassizismus und Subversion, Eleganz und Rebellion, und fand darin viele Inspirationsquellen, wie derzeit in der Ausstellung Christian Dior: Designer of Dreams im Londoner Victoria & Albert Museum zu sehen ist. Maria Grazia Chiuri hat sich die Dior Codes nach und nach zu eigen gemacht und nutzt dieses Vokabular, um die Looks von morgen zu kreieren.

Das Bar Kostüm wurde in einer maskulineren Form hinsichtlich Schnitt, Kragen und Stoff variiert. Es steht im Dialog mit den gekräuselten Röcken, deren technische Materialien ihnen eine weichere Optik verleihen. Auch die Kleider, die von den taillierten Silhouetten von Christian Dior inspiriert wurden, sind aus diesen Materialien gefertigt. Eine konzeptuelle und stilistische Neuinterpretation der 1950er Jahre, die in sich den Esprit der Sportswear mit der legendären Eleganz des Maison vereint.

Als erstes der historisch verankerten Themen wurde die schwarze Lederjacke von Yves Saint Laurent für Dior von Maria Grazia Chiuri überarbeitet. Sie war eine Hommage an die Underground Kultur der Jahre 1950-1960 und insbesondere an die französischen „blousons noirs“.

von Maria Grazia Chiuri überarbeitet. Die berühmte Silhouette des Miss Dior Kleids – kreiert von Christian Dior für die Haute Couture Kollektion Frühjahr/Sommer 1949 – wird durch moderne Materialien und Techniken zu dieser besonderen Mischung aus Stärke und Anmut variiert, was für die Designerin typisch ist. Aus dieser Inspiration sind Abendkleider entstanden, die aus Bodys und Röcken bestehen. Mal sind sie mit transparenten Pailletten bestickt, mal werden sie durch dreidimensionale Blumen unterstrichen. Die Schuhe mit kleinem Absatz wirken schmal und sind weit ausgeschnitten. Eine neue Version der Toile de Jouy mit Palmen verweist auf die Kreationen des Künstlers Mario Schifano. Sie wurde für mehrere Blusen verwendet und mit Schachbrett- und Vichymustern, in Rot-Schwarz oder Schwarz-Weiß, kombiniert.

Die „Subkulturen“ zeigen (mit dem „Sinn für Stil“, den sie für sich reklamieren), dass die Auswahl der Kleidung auch eine politische Dimension hat. Die bedruckten T-Shirts sind eine Hommage an die literarischen Werke von Robin Morgan, einer US-amerikanischen feministischen Dichterin: Sisterhood is Powerful (1970), Sisterhood is Global (1984) und Sisterhood is Forever (2003) zelebrieren das Konzept der Schwesternschaft.

Die Inszenierung der Show folgt dem Alphabet, dessen Buchstaben jeweils von einem Frauenkörper dargestellt werden. Die Kreation stammt von Tomaso Binga, einer italienischen Künstlerin, die unter einem maskulinen Pseudonym den Männern vorbehaltene Privilegien parodiert. So verkörpern die Stücke der Kollektion sowohl eine Art von Weiblichkeit, die über Geschlechter und Körper hinausgeht, als auch das Konzept von Identit��t, mit dem sich Maria Grazia Chiuri beschäftigt. Damit will sie die Geschichte von Dior neu interpretieren.

Die Silhouetten

Tomaso Binga

Interview mit Maria Grazia Chiuri

Interview mit Peter Philips

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