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Dior Homme Modenschau
Winter 2019-2020

18. Januar 2019 - Paris - 18:00 Uhr (GMT+01)

Ein Gespür für Couture, ein moderner Zeitgeist. Die Dior Men Kollektion Winter 2019/2020, die der Künstlerische Leiter Kim Jones entworfen hat, schöpft aus dem Erbe des Maison – aus den Looks, dem Savoir-faire, den Stoffen, der Philosophie –, um es noch schöner neu zu interpretieren. 

Kim Jones erforscht dabei weiter das Leben von Christian Dior – insbesondere dessen erste Tätigkeit als Galerist, bei der er die Avantgardisten seiner Zeit ausstellte. Seine Leidenschaft für die Kunst wird hier in einer Kollaboration mit dem Künstler Raymond Pettibon deutlich. 

Es ist eine Art Übertragungsprozess: von der Kunst in die Mode, von feminin zu maskulin, von gestern ins Heute. Eine detaillierte Analyse der Vergangenheit, damit sie in der Zukunft fortgesetzt werden kann.

Die gesamte Inspiration geht auf die Geschichte von Dior zurück, auf seine Ikonen und Codes, die nun wie durch ein neues Prisma sichtbar werden. Animal Prints, Raffungen, architektonisches Tailoring, sanfte Farben, kostbare Haute Couture Materialien: eine Eleganz mit hohem Wiedererkennungswert – oftmals kopiert, aber niemals erreicht. Ein Gefühl von Paris. Die tierische Inspiration kommt in einem Pantherprint zum Ausdruck, den Monsieur Dior sehr schätzte und den er bereits in seiner ersten Kollektion 1947 verwendete. Dazu kommen Tiger- und Leopardmotive aus Strick oder Intarsienpelz. Der Einfluss der Haute Couture wird im Tailoring deutlich, das eingesetzte Satinstreifen wirken lässt, als sei das Futter nach außen gedreht. Diese Idee wird auch bei einigen Kreationen aufgegriffen, die von beiden Seiten getragen werden können – in Anlehnung an die Couture Kreationen, die innen wie außen perfekt sein müssen. Der Utility-Stil – mit den unverkennbaren Gurten und Westen – betont das Konzept der Haute Couture als Handwerk, als edle Form der Arbeit.

 

Nach dem präzisen Schneidern kommt die gewollte Unklarkeit. Die Moulage-Technik – ein Savoir-faire aus der Haute Couture, bei der die Raffungen am Körper gemacht werden – hat den Entwurf bestimmter Kreationen beeinflusst. Aus der Asymmetrie etwa, die durch die schräge Drapierung des Tailleur Oblique kreiert wird, sind Mäntel entstanden, deren Seiten über den Knöpfen schließen, um die präzise Form aufzubrechen. Andere Jacken sind mit Stoffstreifen versehen, deren Knopfleiste innen sitzt, damit sie besser bis zum Boden fallen: eine extreme Version des Oblique.

 

Die edlen Züge der Haute Couture zeigen sich in mehreren Fertigungsmethoden: Kaschmir, Seidensatin und Pelz treffen auf Funktionsstoffe mit transparentem Glanz. Der mit neuem Savoir-faire kreierte Strick trägt einen Moiré-Effekt, während feinste Spitze über eng anliegenden Pullovern getragen wird. Nylon wirkt mit seiner leuchtenden Beschaffenheit wie Seide: Dieses schöne, leichte und praktische Gewebe verkörpert einen sehr modernen Luxus. Die Farben zelebrieren die charakteristischen Töne des Maison, von blassem Blau bis Mauve, von Grau über Mitternachtblau bis hin zu Schwarz.

 

In Anlehnung an die Begeisterung von Christian Dior für die Kunst und die Kunstwelt hat Kim Jones bei dieser Kollektion mit Raymond Pettibon zusammengearbeitet. Zeichnungen aus seinem Werk sowie extra angefertigte Kreationen des Künstlers wurden umgewandelt in Prints, Strick, Jacquard und von Hand gefertigte Stickereien. Ein Gesicht erinnert an die Mona Lisa, ein fester Blick in die Zukunft vor einem impressionistischen Himmel. Die Referenzen aus der Kunstgeschichte treffen hier auf die Dior Welt: eine „punkige“ Version des Pantherprints, realisiert mit einer Schablone, sodass eine fast florale Optik entsteht, und eine Neuinterpretation des Logos des Maison, die auf dem Schmuck erscheint.

 

Der von Yoon Ahn entworfene Schmuck verweist auf die persönlichen Vorlieben und den Aberglauben von Christian Dior: mit Souvenirs und Charms, die wie Amulette oder als Anhänger an einem Armband getragen werden. Das „CD“ Emblem wird zum Verschluss einer Sicherheitsnadel, eine Art zweifacher Anknüpfungspunkt, an die Vergangenheit – die Haute Couture Welt – und an die Gegenwart, mit der Punk-Bewegung und dem modernen Werk von Raymond Pettibon.

 

Eine andere Anspielung, dieses Mal auf den Übergang von feminin zu maskulin: Die Saddle Tasche wird ein weiteres Mal für den Mann neu interpretiert. Die neue Version von Kim Jones ist aus Nylon oder Nerz in Leopardoptik gefertigt und wird mit dem Trageriemen getragen. Der ebenfalls aus Nylon gefertigte Rucksack greift das Cannage-Motiv auf, einen der legendären Dior Codes. Die Form der Saddle erscheint ebenfalls – wie eine Einstecktasche – auf Arbeitshandschuhen, die sich wie Damenhandschuhe für den Abend verlängern. Die anderen Taschen spielen mit den klassischen Formen der Dior Accessoires und variieren deren Proportionen. Eine Reihe von Etuis für das hypermoderne Zeitalter bietet Platz für alle unverzichtbaren Geräte des heutigen Smart Life. Ein elegantes Modell aus Plexiglas mit einem Print von Raymond Pettibon, aus Leder oder Dior Oblique Toile, bietet sogar Platz für zwei Smartphones, denn mehrere Geräte sind heute keine Seltenheit mehr.

Die Schuhe sind oftmals mit Gamaschen aus Nylon versehen, während das Leder mit Pfriem oder Laser bearbeitet wurde, und mit Panthermotiven verziert.

 

Die Kollektion wurde auf einem 76 Meter langen, beweglichen Laufsteg präsentiert, als ob lebendige Gemälde aneinandergereiht wurden. Sie erinnern im großen Maßstab an die Couture Salons von damals. Nach den monumentalen Statuen der vergangenen zwei Saisons sind es nun die Models, die die Posen von Skulpturen einnehmen und die Kraft von antikem Marmor aufgreifen.

 

Die Dior Men Kollektion wurde mitten in Paris gezeigt, denn diese Kollektion verkörpert die französische Hauptstadt mehr denn je, wie die Kunst der Haute Couture und das Maison Dior.

Interview von Kim Jones

Interview mit Peter Philips

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