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Kim Jones ließ sich vom „Zeitungspapier“-Motiv, das John Galliano als Künstlerischer Leiter einst kreierte, inspirieren und entwarf den neuen „Gazette“-Print. Dieser zeigt sich in Weiß oder dem Farbton der berühmten Financial Times, einer der Lieblingszeitungen von Judy Blame, und übernimmt Originalzeitungsausschnitte von Christian Dior, Bilder des New Look sowie Entwürfe aus dem Skizzenbuch des englischen Künstlers.

    Poetische Arabesken

    Das Kaschmirmotiv aus den Dior Archiven vervielfacht sich an den von Kim Jones entworfenen Looks sowie auf einem brandneuen Schal, den die Assistentin von Judy Blame, Karlie Shelley, designte. Das psychedelische und leuchtende Motiv unterstreicht mal in einen Jacquard eingesetzt, mal als Perlenstickerei auf Wirkware oder zweifarbig den Look des modernen Mannes.

      Schräge Perlen

      Im Laufe der Kollektionen entwickelte sich der Dior Oblique-Stoff, den Marc Bohan 1967 entwarf, zu einem legendären Symbol der Maison. In dieser Saison erfindet er sich in einer mit Perlen verzierten Version neu und erscheint wie eine Osmose aus dem Haute-Couture-Erbe von Christian Dior und den kreativen Inspirationen von Judy Blame. Das gestickte oder heißgeprägte legendäre Motiv verziert die Kleidungsstücke und Accessoires der Kollektion und wertet Handschuhe, Krawatten, Taschen oder auch Hemden auf.

        Im Zeichen der Couture

        Als Verkörperung der Eleganz transzendieren die Looks der Modenschau das Couture-Erbe der Maison. Zur Eröffnung der Show schmückt sich ein Mantel im Empirestil aus Seidenmoiré, einem kostbaren Stoff, den Christian Dior sehr schätzte, mit einer Blumenrosette als Anspielung auf die Kreationen des Gründers der Maison. Überzieher zeichnen sich durch zarte Drapierungen oder asymmetrische Schnitte aus. Architektonische Stücke, die von Reißverschlüssen unterstrichen werden, zollen dem Modedesigner und Künstler Judy Blame Tribut. Eine Ode an die Kunst des Details und die Kühnheit im Zeichen von Dior.

          Bildnachweis – Morgan O'Donovan